Diagnose: PBFD
PBFD steht für Psittacine Beak and Feather Disease (zu deutsch: Schnabel- und Federkrankheit der Psittaciden). Es handelt sich um eine nicht heilbare, virale Infektion, die oft tödlich verläuft. PBFD ist weltweit häufig verbreitet. Bis jetzt hat man diese Krankheit bei mindestens 42 Papageien- und Sitticharten festgestellt.
Kerstin hat sich die Mühe gemacht, ein ausführliches Informationsblatt über die Krankheit PBFD zu schreiben. Den kompletten Text können Sie als PDF-Datei (etwa 0,4 MB) herunterladen. Klicken Sie dazu auf diesen Link. In unserer Download-Abteilung finden Sie weitere Infoblätter zu verschiedenen Themen. Der folgende Text ist ein kurzer Auszug:
Wie wirkt sich das Circovirus aus?
Das Circovirus schädigt die Zellen der Haut und der Hornorgane, sowie das Immunsystem des infizierten Vogels. Es vermehrt sich in den Organen Thymus und Bursa Fabricii (in diesen Organen werden z. B. die T-Zellen gebildet, die wichtig für das Immunsystem sind), in der Kropfschleimhaut und der Ösophagusschleimhaut (Speiseröhre). Werden diese Organe durch das Virus geschädigt, kann das Immunsystem den Vogel nicht mehr ausreichend vor Krankheiten schützen, wodurch häufig Sekundärinfektionen (z.B. durch Pilze und Bakterien) entstehen.
Zum besseren Verständnis kann man die Erkrankung weitläufig mit einer HIV-Infektion beim Menschen vergleichen.
Wie sehen die Symptome aus?
Das symptomatische Bild besteht zunächst aus einem generellen Verlust der Federn ohne erkennbaren Juckreiz. Sehr charakteristisch im fortgeschrittenen Stadium sind veränderte Federn (verdreht, gewellt, aufgerissen), die symmetrisch am Körper angeordnet sind. Die Federkiele brechen leicht an ringförmigen Einschnürungen ab. Die Federfollikel (ähnlich der Haarwurzel beim Menschen) sind vergrößert, veränderte Federn lassen sich leicht ausziehen. Im fortgeschrittenen Stadium zeigen sich auch Änderungen an Krallen und Schnabel. Sie wachsen sehr viel schneller als normal, sind aber brüchig. Es können sich Risse bilden, der Schnabel kann abbrechen oder Teile brechen heraus. Häufig bilden sich Entzündungen im Gaumendach, dadurch ist die Futteraufnahme für den Vogel schmerzhaft.
Kerstin hat sich die Mühe gemacht, ein ausführliches Informationsblatt über die Krankheit PBFD zu schreiben. Den kompletten Text können Sie als PDF-Datei (etwa 0,4 MB) herunterladen. Klicken Sie dazu auf diesen Link. In unserer Download-Abteilung finden Sie weitere Infoblätter zu verschiedenen Themen. Der folgende Text ist ein kurzer Auszug:
Wie wirkt sich das Circovirus aus?
Das Circovirus schädigt die Zellen der Haut und der Hornorgane, sowie das Immunsystem des infizierten Vogels. Es vermehrt sich in den Organen Thymus und Bursa Fabricii (in diesen Organen werden z. B. die T-Zellen gebildet, die wichtig für das Immunsystem sind), in der Kropfschleimhaut und der Ösophagusschleimhaut (Speiseröhre). Werden diese Organe durch das Virus geschädigt, kann das Immunsystem den Vogel nicht mehr ausreichend vor Krankheiten schützen, wodurch häufig Sekundärinfektionen (z.B. durch Pilze und Bakterien) entstehen.
Zum besseren Verständnis kann man die Erkrankung weitläufig mit einer HIV-Infektion beim Menschen vergleichen.
Wie sehen die Symptome aus?
Das symptomatische Bild besteht zunächst aus einem generellen Verlust der Federn ohne erkennbaren Juckreiz. Sehr charakteristisch im fortgeschrittenen Stadium sind veränderte Federn (verdreht, gewellt, aufgerissen), die symmetrisch am Körper angeordnet sind. Die Federkiele brechen leicht an ringförmigen Einschnürungen ab. Die Federfollikel (ähnlich der Haarwurzel beim Menschen) sind vergrößert, veränderte Federn lassen sich leicht ausziehen. Im fortgeschrittenen Stadium zeigen sich auch Änderungen an Krallen und Schnabel. Sie wachsen sehr viel schneller als normal, sind aber brüchig. Es können sich Risse bilden, der Schnabel kann abbrechen oder Teile brechen heraus. Häufig bilden sich Entzündungen im Gaumendach, dadurch ist die Futteraufnahme für den Vogel schmerzhaft.
Unter diesem Link (0,4 MB, PDF) finden Sie den vollständigen Text.








